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Konrad Zuse (1910 - 1995)

Konrad Zuse wurde am 22. Juni 1910 in Berlin Wilmersdorf geboren. Er starb am 18.Dezember 1995 in Hainfeld (Hessen).

Konrad Zuse entwarf 1934 das Konzept eines programmgesteuerten Rechengerätes.

Zuse baute 1936-1938 die Z1 in der elterlichen Wohnung. In den Jahren 1940-1941 konstruierte er den Relaisrechner Z3, der 1941 bei der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt in Betrieb genommen wurde.


Die Z3 war der erste voll funktionsfähige programmgesteuerte elektromechanische Digitalrechner, sie arbeitete mit Dualzahlen. Das Rechenwerk wurde von 600 Relais gebildet, 2000 Relais standen für das Speicherwerk zur Verfügung. 64 Zahlen mit 22 Dualstellen konnten gespeichert werden. Die Maschine beherrschte neben den vier Grundrechenarten noch andere Rechenarten, z. Bsp. das Wurzelziehen. Eine Multiplikation dauerte 4-5 Sekunden. Die Z3 konnte schon 15-20 Rechenoperationen in einer Sekunde durchführen. Fest eingebaute Arbeitsabläufe waren auf Tastendruck abrufbar. Für größere Rechenoperationen wurde das Programm auf gelochten Normalfilm gestanzt.


Links:

Bio (german)
Z1-Z3